Zu Zweit – das Zusammenziehen

Am 29.06.2002 sind wir beide ja zusammengezogen und darĂŒber möchte ich mal ein wenig berichten.

Vor dem Umzug war es schon recht stressig fĂŒr mich, weil ich grade meine AbschlussprĂŒfung hatte. Wenn ich nicht grade dafĂŒr gelernt habe, habe ich Kisten gepackt. Um genau zu sein wurden es knapp 70 Kisten. Ich muss dazu sagen, dass es recht kleine Kisten waren. ;).

Immer die Zweifel, ob ich die PrĂŒfung bestehe und der Umzug wirklich real werden wĂŒrde. Es war eine grausame Zeit des Bangen und Hoffens.

Gott sei Danke hab ich die PrĂŒfung bestanden und nur 2 Wochen spĂ€ter war es soweit. RenĂ© kam mit dem LKW und wir luden mit Hilfe meiner Freunde alle Kisten ein. Danke an dieser Stelle nochmal an Anita, Frank, Christian, Marco und Tobi. Ohne Euch hĂ€tten RenĂ© und ich das an dem Tag nie geschafft. Ich weiß, dass Ihr schon seit Jahren gebangt habt, dass ich mal ausziehe und ich Euch um Hilfe bitten wĂŒrde. Ich dank Euch besonders, dass Euch die 4te Etage und die Hexentreppe nicht abgeschreckt haben. Auch meinem kleinen Bruder muss ich danken, den er hatte die HĂ€lfte der Kisten schon in den Keller getragen in der Zeit vor dem Umzug.

Und noch am selben Tag fuhren wir mit dem LKW und meinem Autochen zu meinem Schatz. Total k.o. kamen wir endlich an und warfen und fast nur noch ins Bettchen. Der Tag hatte uns echt geschafft. Am nÀchsten Tag ging es ans Ausladen. An dieser Stelle besten Dank an Peter, welcher uns als einziger zur Seite stand.

Was war es doch fĂŒr ein Chaos.

Aber recht schnell hatten wir alles sortiert und aufgebaut und es wurde richtig wohnlich.

Ich hatte mir vorgenommen, dass alles schön sein soll, bis mein Schatz Geburtstag hat und das haben wir auch geschafft.

Nun ist es fĂŒr RenĂ© und mich das erste Mal, dass wir mit jemanden zusammen wohnen. Aber ich muss sagen, ich hĂ€tte es mir schlimmer vorgestellt.

Mir spukten im Kopf Bilder von nicht zugedrehten Zahnpastatuben rum und Zankereien wegen lauter Kleinigkeiten und so weiter, dass man sich eben nur gegenseitig annervt.

Doch nichts davon ist eingetreten bisher und ich glaube auch nicht dass es noch kommen wird.

Klar haben wir auch mal Streit, aber ob man das wirklich als Streit bezeichnen kann? Ich denke nicht, das waren bisher eher kleine Meinungsverschiedenheiten, welche schnell wieder aus der Welt waren. Dinge eben, bei denen man noch nicht weiß, wie man den Partner zu verstehen hat und wie er manche Aussage meint und daher sich ein wenig falsch versteht gegenseitig. Also nichts weltbewegendes.

Ich hab mittlerweile sogar ein wenig gelernt wie man kocht, davor hatte ich ja am meisten Bammel. Aber RenĂ© meint, es schmeckt ihm. Also mach ich mir keine Sorgen mehr. 🙂 Geht Liebe nun durch den Magen oder der Magen durch die Liebe? Ach ich weiß auch nicht *gg*

René und ich verstehen uns einfach nur super gut. Und auch wenn wir zu dem Zeitpunkt des Zusammenzuges finanziell nicht so gut dagestanden haben, bereuen wir es doch beide nicht, dass wir den Schritt zusammen gegangen sind.

Es ist einfach wunderbar jeden Morgen zusammen aufzuwachen und abends im Arm des Anderen einzuschlafen.

Ich möchte nie mehr ohne RenĂ© leben mĂŒssen.

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