Wie alles begann…

Kennen gelernt haben wir uns ca. im Mai 2001 im www.yahoo.de Chat.

Wir hatten so im Netz nicht viel zu tun miteinander. Er war fĂŒr mich ein ganz normaler Chatter, wie jeder andere auch. Ich fand ihn nur nett und schrieb ihn immer nur an mit dem Satz: Mach Deine Cam an, ich will lachen. Wieso ich das tat? Ganz einfach. Er hat so ein „dĂ€mliches“ Grinsen, welches mich immer ansteckte mit guter Laune.

Zu der Zeit war ich noch verlobt mit jemanden und hatte nie Interesse daran mich mit irgendwem einzulassen im Netz. Daher waren RenĂ© und ich einfach nur 2 ganz normale Chatter, welche sich nicht besonders fĂŒreinander interessierten.

Am 9.9.2001 brach dann meine kleine heile Welt zusammen. Mein Verlobter hatte mich verlassen und der Liebeskummer plagte mich. RenĂ© fiel im Chat auf, dass ich kaum noch sprach, keine Witze mehr machte und mich regelrecht zurĂŒckzog. Er fragte mich, was mit mir los sein und ich schĂŒttete ihm mein Herz aus. Von da an versuchte er immer mich aufzuheitern, was er sehr oft schaffte. 🙂

Irgendwann schlich sich das Flirten in unsere PN’s (privaten Nachrichten) ein. Auch wenn RenĂ© behauptet, dass er nie mit mir geflirtet hĂ€tte. *gg* Seiner Ansicht nach war er nur nett. Da muss ich aber widersprechen, denn das war Flirten. 🙂 Die Beweise hab ich sogar auf meiner Festplatte gespeichert. *gg*

Mittlerweile chatteten wir jeden Abend miteinander und die Neugier wurde auf meiner Seite immer grĂ¶ĂŸer. Bisher hatte ich mich noch nie mit jemanden aus dem Netz getroffen. Aber als RenĂ© mich fragte, ob wir uns mal treffen wollen, sagte ich ohne Nachzudenken JA. Erst viel spĂ€ter an dem Abend, fragte ich mich, was ich da eigentlich zugesagt hatte. Klar ich hatte ein wenig Angst, wer weiss schon, wie er real wĂ€re und wie das Wochenende laufen wĂŒrde. Was wenn wir uns nur annerven wĂŒrden? Ich kannte ihn zwar von der Webcam und vom Telefon, aber ich hatte trotzdem Angst.

Am 2.11.2001 war es dann soweit. Er kam zu mir. Da sass ich nun in meinem kleinen Auto auf dem Parkdeck von Marktkauf und harrte dem Menschen, der kommen mochte. Ich wurde von Sekunde zu Sekunde nervöser. Und dann kam er angefahren. Ich wusste gar nicht recht, wie ich mich verhalten sollte. Doch durch RenĂ©s lockerer Art, verflog meine NervositĂ€t recht schnell. Sie sollte aber auch abends wiederkommen. 😉

Wir fuhren dann erstmal zu mir und dort wurden wir auch prompt von meinem Bruder abgefangen, welcher natĂŒrlich nichts besseres zu tun hatte, als uns 2 Stunden zu belagern. *grummel* Aber nicht, das wir danach Ruhe gehabt hĂ€tten. Ne ne. Dann kam mein Patenkind vorbei und musste meinen Besuch natĂŒrlich begutachten. *gg* Aber irgendwann verschwand auch sie und wir konnten uns endlich nĂ€her kommen. Hey, ich mein damit unterhalten *fg* Wir sprachen bis mitten in die Nacht miteinander und was dann aus dem Gute-Nacht-Kuss wurde, wird hier nicht verraten. 😉

An dem Wochenende hatte ich mich schon ziemlich in ihn verguckt, aber er wollte gar keine Beziehung. Na ja, so musste ich mich halt damit abfinden. Und ich kann Euch sagen, das war gar nicht so leicht. FĂŒr mich ist es mehr als ungewöhnlich, dass ich mich so schnell vergucke, aber bei ihm war es irgendwie etwas ganz anderes.

Ich weiß nicht mehr so recht wie es dazu kam, aber wir beschlossen eine Popp-Beziehung zu fĂŒhren. Tja ziemlich selbst zerstörerisch sowas, wenn man bedenkt, dass ich schon GefĂŒhle fĂŒr ihn hatte. Obwohl ich ja zugeben muss, dass ich auch noch GefĂŒhle fĂŒr meinen Ex hatte. Ziemlich verfahrene Situation war das.

Anfang Dezember besuchte ich RenĂ© fĂŒr eine Woche. Er war sich da schon seiner GefĂŒhle zu mir nicht mehr sicher. Da fing ich an in der Luft zu hĂ€ngen. Sollte ich mir doch Hoffnung machen oder nicht? Er kam einfach mit der Sprache nicht raus. Das, was er sagte verstand ich meistens nicht. Auf der einen Seite wollte er keine Beziehung, weil ich zu weit weg wohnte und er auch zu wenig Zeit fĂŒr eine Freundin hĂ€tte durch sein Abendstudium. Aber er sagte auch immer wieder, dass er nichts fĂŒr mich fĂŒhlen wĂŒrde. Da fragte ich mich natĂŒrlich, wieso kuschelt er dann soviel mit mir und benimmt sich so liebevoll mir gegenĂŒber und springt nicht nur einfach mit mir ins Bett? Wieso benimmt er sich fast so als wĂ€ren wir zusammen?

Ich wusste nicht, was ich denken sollte. Und immer war im Hinterkopf der Gedanke, was wenn mein Ex zu mir zurĂŒckkommen wĂŒrde? Ich war mir so unsicher wie noch nie im Leben. Ich wusste ich fĂŒhle noch fĂŒr meinen Ex, ich wusste aber auch ich fĂŒhle fĂŒr RenĂ©. Ich versuchte so wenig wie möglich an das alles zu denken, doch es setzte mir ziemlich zu.

Aber am 19.12. kam René dann doch zu der Entscheidung, dass er eine Beziehung mit mir eingehen möchte und dass er sich in mich verliebt hÀtte.

Das war der glĂŒcklichste Tag meines Lebens. Ich freute mich riesig, ich hĂ€tte vor GlĂŒck heulen können. Und doch gab es in der ersten Zeit der Beziehung Zweifel bei mir. Wie ich vorhin schon erwĂ€hnte, spukte mein Ex mir noch im Kopf rum. Aber das ließ ziemlich schnell nach muss ich sagen. 🙂

Heute bin ich die glĂŒcklichste Frau auf der Welt.

Ich liebe Dich mein Schatz und nur Dich allein.

guard11_rene[4]   guard22_conny[4]

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