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Daniela und Oliver – Wie komm ich an ihn ran?

uns-kann-niemand-trennenWir sahen uns das erste Mal am 13. Januar 2007. Zu meinem monatlichen Stammtisch hatte sich auch Oliver angemeldet, jedoch gesagt, dass er etwas später kommen würde. Ich kleiner Schussel hatte das jedoch nicht mitbekommen. Ich kannte ihn nur vom Foto her und war sehr aufgeregt, da ich ihn sehr attraktiv fand. Ich war sehr enttäuscht, weil er nicht auftauchte. Ich dachte mir: „Tja, dann nicht, du weißt ja gar nicht, was du verpasst!“.

Wir waren an diesem Tag bowlen ab 19:30 Uhr und hatten für 21:30 Uhr noch einen Tisch im Joe Champs, einer amerikanischen Sportsbar, reserviert. Wir waren fast fertig mit bowlen, da stand auf einmal um 21:00 Uhr Oliver in der Tür. Er sah so toll aus in seinem langen schwarzen Mantel, einfach ein Mann den man vom Fleck weg heiraten möchte. Ich stürmte sofort auf ihn los und begrüßte ihn mit dem Satz: „Besser zu spät als nie!“, drehte mich wieder um und verschwand auf der Bowlingbahn. Oliver dachte sich: „Was soll das denn, ich hab doch Bescheid gesagt, dass ich später komme“.

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Wie alles begann…

Kennen gelernt haben wir uns ca. im Mai 2001 im www.yahoo.de Chat.

Wir hatten so im Netz nicht viel zu tun miteinander. Er war für mich ein ganz normaler Chatter, wie jeder andere auch. Ich fand ihn nur nett und schrieb ihn immer nur an mit dem Satz: Mach Deine Cam an, ich will lachen. Wieso ich das tat? Ganz einfach. Er hat so ein „dämliches“ Grinsen, welches mich immer ansteckte mit guter Laune.

Zu der Zeit war ich noch verlobt mit jemanden und hatte nie Interesse daran mich mit irgendwem einzulassen im Netz. Daher waren RenĂ© und ich einfach nur 2 ganz normale Chatter, welche sich nicht besonders füreinander interessierten.

Am 9.9.2001 brach dann meine kleine heile Welt zusammen. Mein Verlobter hatte mich verlassen und der Liebeskummer plagte mich. RenĂ© fiel im Chat auf, dass ich kaum noch sprach, keine Witze mehr machte und mich regelrecht zurückzog. Er fragte mich, was mit mir los sein und ich schüttete ihm mein Herz aus. Von da an versuchte er immer mich aufzuheitern, was er sehr oft schaffte. :)

Irgendwann schlich sich das Flirten in unsere PN’s (privaten Nachrichten) ein. Auch wenn RenĂ© behauptet, dass er nie mit mir geflirtet hätte. *gg* Seiner Ansicht nach war er nur nett. Da muss ich aber widersprechen, denn das war Flirten. :-) Die Beweise hab ich sogar auf meiner Festplatte gespeichert. *gg*

Mittlerweile chatteten wir jeden Abend miteinander und die Neugier wurde auf meiner Seite immer größer. Bisher hatte ich mich noch nie mit jemanden aus dem Netz getroffen. Aber als RenĂ© mich fragte, ob wir uns mal treffen wollen, sagte ich ohne Nachzudenken JA. Erst viel später an dem Abend, fragte ich mich, was ich da eigentlich zugesagt hatte. Klar ich hatte ein wenig Angst, wer weiss schon, wie er real wäre und wie das Wochenende laufen würde. Was wenn wir uns nur annerven würden? Ich kannte ihn zwar von der Webcam und vom Telefon, aber ich hatte trotzdem Angst.

Am 2.11.2001 war es dann soweit. Er kam zu mir. Da sass ich nun in meinem kleinen Auto auf dem Parkdeck von Marktkauf und harrte dem Menschen, der kommen mochte. Ich wurde von Sekunde zu Sekunde nervöser. Und dann kam er angefahren. Ich wusste gar nicht recht, wie ich mich verhalten sollte. Doch durch RenĂ©s lockerer Art, verflog meine Nervosität recht schnell. Sie sollte aber auch abends wiederkommen. ;)

Wir fuhren dann erstmal zu mir und dort wurden wir auch prompt von meinem Bruder abgefangen, welcher natürlich nichts besseres zu tun hatte, als uns 2 Stunden zu belagern. *grummel* Aber nicht, das wir danach Ruhe gehabt hätten. Ne ne. Dann kam mein Patenkind vorbei und musste meinen Besuch natürlich begutachten. *gg* Aber irgendwann verschwand auch sie und wir konnten uns endlich näher kommen. Hey, ich mein damit unterhalten *fg* Wir sprachen bis mitten in die Nacht miteinander und was dann aus dem Gute-Nacht-Kuss wurde, wird hier nicht verraten. ;)

An dem Wochenende hatte ich mich schon ziemlich in ihn verguckt, aber er wollte gar keine Beziehung. Na ja, so musste ich mich halt damit abfinden. Und ich kann Euch sagen, das war gar nicht so leicht. Für mich ist es mehr als ungewöhnlich, dass ich mich so schnell vergucke, aber bei ihm war es irgendwie etwas ganz anderes.

Ich weiß nicht mehr so recht wie es dazu kam, aber wir beschlossen eine Popp-Beziehung zu führen. Tja ziemlich selbst zerstörerisch sowas, wenn man bedenkt, dass ich schon Gefühle für ihn hatte. Obwohl ich ja zugeben muss, dass ich auch noch Gefühle für meinen Ex hatte. Ziemlich verfahrene Situation war das.

Anfang Dezember besuchte ich RenĂ© für eine Woche. Er war sich da schon seiner Gefühle zu mir nicht mehr sicher. Da fing ich an in der Luft zu hängen. Sollte ich mir doch Hoffnung machen oder nicht? Er kam einfach mit der Sprache nicht raus. Das, was er sagte verstand ich meistens nicht. Auf der einen Seite wollte er keine Beziehung, weil ich zu weit weg wohnte und er auch zu wenig Zeit für eine Freundin hätte durch sein Abendstudium. Aber er sagte auch immer wieder, dass er nichts für mich fühlen würde. Da fragte ich mich natürlich, wieso kuschelt er dann soviel mit mir und benimmt sich so liebevoll mir gegenüber und springt nicht nur einfach mit mir ins Bett? Wieso benimmt er sich fast so als wären wir zusammen?

Ich wusste nicht, was ich denken sollte. Und immer war im Hinterkopf der Gedanke, was wenn mein Ex zu mir zurückkommen würde? Ich war mir so unsicher wie noch nie im Leben. Ich wusste ich fühle noch für meinen Ex, ich wusste aber auch ich fühle für RenĂ©. Ich versuchte so wenig wie möglich an das alles zu denken, doch es setzte mir ziemlich zu.

Aber am 19.12. kam RenĂ© dann doch zu der Entscheidung, dass er eine Beziehung mit mir eingehen möchte und dass er sich in mich verliebt hätte.

Das war der glücklichste Tag meines Lebens. Ich freute mich riesig, ich hätte vor Glück heulen können. Und doch gab es in der ersten Zeit der Beziehung Zweifel bei mir. Wie ich vorhin schon erwähnte, spukte mein Ex mir noch im Kopf rum. Aber das ließ ziemlich schnell nach muss ich sagen. :)

Heute bin ich die glücklichste Frau auf der Welt.

Ich liebe Dich mein Schatz und nur Dich allein.

guard11_rene[4]   guard22_conny[4]

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