Archive for the Category » Gedichte «

Komm her

Komm her und setz´ Dich zu mir,
hör´ mir ein Weilchen zu.
Hör´ zu, wie ich Dir sage:
"Wertvoll bist alleine Du!"

Komm´ her, und setz Dich neben mich,
und während Du mir lauschst,
werde ich Dir sagen,
wie sehr Du mich berauschst!

Komm´ her und rutsch´ ein Stückchen näher,
lehn´ Deine Schulter gegen mich.
Ich will in Deine Augen schauen
und sagen: "Schatz, ich liebe Dich!"

Komm´ her, umarm´ mich, hüll´ mich ein,
damit ich Deine Wärme spüre.
Wenn ich mit meinen weichen Lippen
die Deinigen berühre.

Komm´ her, und bleibe auch bei mir,
daß ich Dich rieche, spür´ und schmeck´.
Mein liebster Stern, ich bitte Dich:
Geh´ nie mehr von mir weg!

© Rick Valentine

Erst dann

Erst wenn die Blätter meiner Freudensbäume
wieder grün werden;
Erst wenn die Blüten meiner Hoffnungsblumen
sich wieder öffnen;
Erst wenn die Zweige meiner Liebessträucher
wieder Früchte tragen;
und wenn Du
endlich bei mir bist:
Erst dann
ist wieder Frühling
in meinem Herzen.

© Rick Valentine

Tanzen

Ich möchte einmal mit Dir tanzen,
mich im Winde mit Dir drehn;
ich möcht´ in Deine Augen schauen,
und Dein hübsches Lächeln sehn.

Ich möchte einmal mit Dir tanzen,
und streicheln Dein Gesicht;
möchte Deine Stimme hören,
die liebe Worte zu mir spricht.

Ich möchte einmal mit Dir tanzen,
zu einer wunderschönen Zeit;
will Dich küssen, mit Dir lachen,
voll Freude, voller Heiterkeit.

Ich möchte einmal mit Dir tanzen,
– in unsren Augen diesen Glanz –
Nur Liebende beherrschen
diesen Zaubertanz!

Ich möchte einmal mit Dir tanzen,
will, dass es mit uns geschieht.
Komm´ zu mir, ich möchte tanzen,
zu unsrem eignen Liebeslied.

© Rick Valentine

Für Dich

Wäre ich der Wind,
so würde ich Dich
– sanft, ganz sanft –
weit mir mir forttragen.

Wäre ich das Feuer,
so würde ich Dich
– prasselnd und knisternd –
für mich erwärmen.

Wäre ich die Erde,
so würde ich Dich
– farbenfroh und prächtig –
mit meinen Blumen erfreuen.

Wäre ich das Wasser,
so würde ich Dich
– zart und fließend –
mit Zuneigung umspülen.

Wäre ich die Dunkelheit,
so würde ich Dich
– weich und zärtlich –
in meinen warmen Mantel hüllen.

Wäre ich das Licht,
so würde ich Dich
– hell und heiter –
mit meiner Liebe bescheinen.

Doch "ich" bin einfach "ich"
also werde ich Dich
– mit all´ meiner Natur –
lieb haben.

© Rick Valentine

Ereignisse

Wir grillen Eiswürfel
auf Kohlen aus den Strahlen,
des Lichts weinender Teufel,
die klein in der Ferne
ihr Feuer erblicken.

Wir schmelzen Steine
mit Funken aus der Glut
eines Scheiterhaufens,
der zu unseren Ehren
errichtet wird.

Wir bemalen Gräser
mit Farben des Regenbogens,
der an einem Mittwoch
über irgendeiner Stadt
verblassen wird.

Wir klettern auf Bücher,
geschrieben von Genies,
zur Unterhaltung
überheblicher Dummköpfe,
die nicht lesen können.

Wir sehen Musik
auf der Bühne der Augen
eines paranoiden Kindes,
dessen einzige Freude
das Weinen ist.

Wir halten uns
in unseren verbrannten Armen
und warten auf den Moment,
da wir voll Freude und Liebe
verstehen werden…

© Rick Valentine

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